Jetzt kam die Entscheidung, da die Zurückkehrenden verlangten, daß man nunmehr die Stadt bombardieren solle.
Kapitän Mors aber hatte richtig gerechnet, als er durch seine Energie das Schlimmste vermied. Denn unter den Meuterern herrschte bereits Unschlüssigkeit, da begann man zu streiten und zu zanken.
Freilich hatte man sich einiger Schiffe der Schwarzen Meer-Flotte bemächtigt, aber man konnte damit rechnen, daß die Schiffe des Geschwaders herbeikamen, daß die der Regierung treugebliebenen Mannschaften einen Angriff auf die Empörer unternahmen.
So war man unruhig geworden, man schaute unablässig auf das Meer hinaus, man fürchtete jeden Augenblick, die Schiffe des Kriegsgeschwaders könnten am Horizont auftauchen.
Orloff, Wassil und Gregor, sowie deren Begleiter, die sich jetzt aus ehemaligen Dienern in Gefährten der drei Rädelsführer verwandelt hatten, waren außer sich.
Gregor und Orloff, die das größte Wort führten, ließen das Transportschiff, auf dem sie sich befanden, dicht an den meuterischen Panzer heranfahren.
„So macht doch ernst,“ schrieen sie. „Vor allen Dingen, wo ist Matuschewsko?“
In wenigen Augenblicken erschien der Gerufene, ein wild blickender, fast mongolisch aussehender Mann in der Uniform eines Bootsmanns.
Seine Kleider und sein Hemd waren mit Blut bespritzt, und dieses Scheusal war ja einer der ersten, der die nichtsahnenden Offizieren ermordete. Er hatte auch den Schiffsarzt in greulicher Weise getötet.
Der Mann sah eher aus wie eine Bestie als wie ein Mensch, seine tief geschlitzten Augen glühten wie die eines Tigers.