Sie rasten jetzt wie toll umher, zumal sie ja ein Sinken des Schiffes vermuteten.

Immer schwerfälliger schlingerte das Transportschiff, es wankte hin und her, doch nur, um neue Wassermassen aufzunehmen, die Boote konnte man in der Konfusion nicht benutzen. Viele sprangen jetzt ins Wasser, um nach dem Panzerschiff hinüber zu schwimmen.

Da senkte sich das Fahrzeug noch tiefer, es schwebte fast unmittelbar auf der Wasserfläche. Auf den Galerien aber erschienen plötzlich zehn oder zwölf seemännisch gekleidete Männer mit finsteren, harten Gesichtszügen, die förmlich steinern erschienen.

Einzelne dieser Männer verrieten durch dunkle Färbung, daß sie aus anderen Weltteilen stammten.

Sie hielten mit eisernen Haken beschlagene lange Stangen in der Hand, mit denen sie jetzt einige der Schwimmer aus dem Wasser zu ziehen suchten.

Zwischen diesen seltsam aussehenden Männern aber stand Kapitän Mors, die Flammenaugen auf die See geheftet, während das Transportschiff immer tiefer sank, und noch immer Männer über Bord ins Wasser sprangen.

„Diesen muß ich haben,“ tönte die Stimme des Rätselhaften. „Und dann jenen dort mit der Narbe über der Stirn! Und da aufgepaßt, dort den riesengroßen Mann, welcher soeben aus dem Wasser emportaucht! Heran mit ihnen, diese laßt unter keinen Umständen entkommen!“

Das lenkbare Luftschiff schien von Geisterhänden regiert zu sein, mit unheimlicher Sicherheit bewegte es sich nach jenen Stellen, welche der Kapitän bezeichnete.

Dann fuhren die Stangen ins Wasser, die Eisenhaken packten die Bezeichneten, wo sie dieselben gerade zu fassen bekamen. Und nun wurden die Unholde trotz fürchterlichen Gebrülls und Sträubens nach den Galerien hingezogen.

Kräftige Fäuste bemächtigten sich ihrer, die sich wie toll Gebärdenden wurden auf die Galerien gezerrt, dort trotz fürchterlichen Widerstandes niedergeworfen und augenblicklich gefesselt.