Alle diese Gedanken stürmten auf Terror ein, sodaß er ganz nach der sonderbaren Maschine zu fragen vergaß, von der die Meuterer vorhin gesprochen hatten.
Kapitän Mors zeigte jetzt eine Tollkühnheit sondergleichen.
Er schlich sich noch einmal nach dem Maschinenraum hinüber, obwohl ihn Terror dringend zurückzuhalten suchte. Er lauschte noch einmal auf das Stimmengewirr, welches er da drinnen hörte.
Dann kehrte er zurück, nachdem er die eine Verbindungstür hinter sich geschlossen hatte.
„Es wird wenig nützen, Kapitän,“ meinte Terror betrübt, „wenn die Kanaillen die elektrischen Geschosse gegen die Tür senden, wird sie zunächst aufspringen.“
„Ich habe verschiedenes vernommen,“ erwiderte Mors. „Zunächst bin ich überzeugt, daß nur die beiden Irländer die gefährlichen Waffen an sich genommen haben. Den Franzosen dagegen haben sie diese Waffen nicht gegeben. Es ist dies für mich ein Beweis, daß die übrigen Männer nur irregeleitet und verführt worden sind, daß sie sich durch Versprechungen auf eine glänzende Zukunft verlockt zum Treubruch hinreißen ließen. Wären nur die beiden Irländer nicht, so würden die Franzosen bald zu uns zurückkehren. Aber die beiden Rädelsführer sind zum äußersten entschlossen. Ich aber auch. Auch ich werde jetzt gegen die Meuterer vorgehen, koste es, was es wolle.“
„Aber, Kapitän, Ihr habt ja keine Waffen. Die befinden sich ja alle in der Maschinenkammer,“ meinte Terror halb verzweifelt.
Die Augen des Maskierten funkelten wie glühende Kohlen.
„Und ich muß doch hinein,“ sprach er. „Geschehe, was da wolle. Hier,“ er zog die metallisch glänzenden Patronen hervor, „diese Sprengpatronen sollen mir dazu dienen, die Tür nach dem Maschinenraum zu öffnen.“
„Dann werdet Ihr sofort von den Geschossen der elektrischen Revolver begrüßt,“ rief Terror. „Nein, das geht nicht. Das wäre Euer Verderben! Mit Eurem Tode, Kapitän, ist aber alles zu Ende.“