„Ich glaube es auch, Kapitän, aber wir werden uns daran gewöhnen. Wir werden aushalten, bis wir bei den Fahrten im Weltenraum dieselbe Widerstandskraft besitzen. Der Mensch gewöhnt sich ja an alles.“

„Das ist richtig,“ antwortete Kapitän Mors, „aber ich habe keine Lust, die Gesundheit meiner getreuen Anhänger zu vernichten. Dabei bin ich doch auf meine Inder angewiesen. Nun vielleicht wird sich auch hier Rat schaffen lassen.“

Das verdächtige Licht zeigte sich nicht mehr und die Nebel blieben. Die Sonne vermochte nicht, diese grauen Massen zu durchbrechen, es schien, als hätte eine böse Fee die Insel und das ganze weite Meer verzaubert.

Kapitän Mors sprach nicht über die Beobachtung des Inders, aber er ließ alle nur erdenklichen Vorsichtsmaßregeln treffen.

An den meisten Stellen war ja die Insel völlig unzugänglich und bot den Anblick einer kolossalen Felsenmasse.

An den wenigen Stellen aber, wo eine Landung möglich schien, wurden sonderbar aussehende Apparate aufgestellt, die von zuverlässigen Leuten bedient wurden.

Das waren Zerstörungsapparate, welche dem Erfindungsgenie des Kapitän Mors ihre Entstehung verdankten.

Diese Apparate konnten auf ziemliche Entfernung hin zerstörend wirken, sie konnten gepanzerte Schiffe vernichten. Kapitän Mors hatte keine Lust, ein Betreten seines Reiches zu dulden.

Er gab den Männern, welche die Zerstörungsapparate bedienten, Vollmacht, daß sie nach ihrem eigenen Gutdünken handeln sollten, gebot aber, wenn irgend möglich, das Hauptquartier, wie er sein Heim auf der Insel nannte, beim Erkennen verdächtiger Gegenstände benachrichtigen zu wollen.

Der Vormittag verging ruhig.