Was war das Seltsame, Ungeheure, was da mit fabelhafter Geschwindigkeit emporschoß? Was sich unbekümmert um die Gewalt des Sturmes von der Erde entfernte?

Menschenwerk war es, das Werk eines genialen Mannes, der seiner Zeit um hunderte von Jahren vorausgeeilt war. Ein metallnes Fahrzeug war es, das Weltenschiff des Kapitän Mors. Dies wunderbare Werk hatte wieder einmal die geheimnisvolle Insel im Südmeer verlassen.

„Meteor“ war der Name des seltsamen Fahrzeuges, welches den Elementen trotzte. Der Riesenmagnet, der die Anziehungskraft des Erdballs aufhob, war der Erde zugewendet und mit furchtbarer Schnelligkeit schoß das mächtige Fahrzeug hinauf, den Luftozean durchkreuzend, dem Weltraume zustrebend.

Kapitän Mors befand sich im sogenannten Lenkraum des Weltenfahrzeuges.

Ihn begleitete einer seiner Ingenieure, der treue Star, auch der Professor, der obgleich Gefangener des Kapitän Mors, diese Gefangenschaft doch als das größte Glück seines Lebens empfand. Sie ließ ihn ja die Wunder der Sternenwelt schauen.

Kapitän Mors besaß noch andere europäische Gefährten, die ehemals zur Besatzung eines Unterseebootes gehörten.

Sie hatten ihm Treue geschworen und wenn auch einige von ihnen, wie es in einem früheren Bande dieser Schilderungen erzählt wurde, Meuterei verübten, so waren doch die anderen unbedingt zuverlässig.

Dennoch hatte der Kapitän diesmal nur einen Teil der Europäer mit sich genommen und dafür einigen seiner Inder auf deren dringendes Bitten die Teilnahme an der Weltenfahrt gestattet.

Kapitän Mors tat das allerdings nicht gern, denn er hielt auf die Inder große Stücke und da hatte er bemerkt, daß diese an ein tropisches Klima gewöhnten Männer nach solchen abenteuerlichen Fahrten kränkelten.

Deshalb wählte er nur diejenigen, die aus den indischen Bergländern stammten und an Kälte und Strapazen gewöhnt waren. Unter diesen Männern befand sich auch der treue Lindo.