Die ehemaligen Mannschaften des Unterseebootes aber verließen das Weltenfahrzeug nicht, da sie sich absolut nicht an die dicke Luft gewöhnen konnten. Sie blieben also lieber in den Mannschaftsräumen, wo man mit Leichtigkeit eine Luft herstellte, die der der Erde gleichkam.
Mors und Lindo arbeiteten aber unentwegt an dem Riesenmagneten weiter.
Der Professor und Star aber brachen mit den übrigen Indern auf und turnten binnen kurzem mit unglaublicher Gewandtheit über das spitze Felsengestein nach dem Vulkan hinüber.
Hier waren ja die Körper so leicht, hier konnte man scheinbar unüberwindliche Strapazen mit unglaublicher Schnelligkeit überwinden. Es sah ordentlich drollig aus, wie die Männer, die noch dazu die Instrumente trugen, wie die Gemsen von Stein zu Stein hüpften und breite Spalten ohne Anstrengung übersprangen.
Es schadete nicht einmal etwas, wenn man stürzte, wenn man nur nicht zu tief fiel, denn bei der Leichtigkeit des Körpers war der Aufschlag ein so geringer, daß man sich bei solchen Fällen nicht weh tat.
Das einzig Unangenehme war nur der kurze Tag, denn man mußte nach Verlauf von ein bis einundeinhalb Stunden anhalten, da man trotz der elektrischen Laternen in der kurzen, aber dunklen Nacht leicht in eine unbekannte Tiefe stürzen konnte.
Je näher man dem Vulkan kam, desto mehr zeigten sich die unterirdischen Gewalten. Da hörte man ein Brodeln, ein Zischen und Kochen. Es waren die Lavabecken, die da unten brodelten, siedeten und kochten.
Mitunter leuchtete auch der Feuerschein herauf und zwar ganz seltsam, es waren blaue, grüne, gelbe und rote Flammen, im buntesten Gemisch. Diese sonderbaren Flammen verrieten, daß es ganz eigentümliche Elemente sein mußten, die sich hier im glühenden Zustande in der flüssigen Materie befanden.
Weiter drangen die Männer vor, bis sie endlich den kolossalen Vulkan erreichten. Dort hatte eins der emporgeschleuderten Lavastücke den Riesenmagneten des Weltenfahrzeuges getroffen und dies wunderbare Werk des Kapitän Mors zum Absturz gebracht.
Beim Aufstieg mußte man den Vulkan sorgfältig vermeiden.