Diesen Worten folgte das scharfe Knacken eines Revolverhahns. Sonst umgab Dunkelheit diese nächtliche Szene.

„Schießen Sie nicht,“ tönte eine sonore Stimme. „Ich komme zwar zu ungewöhnlicher Stunde, aber ich bin kein Dieb, kein Mörder.“

Im nächsten Moment blitzte das helle Licht einer elektrischen Lampe auf.

Das blendende Licht beleuchtete ein geräumiges, sehr behaglich eingerichtetes Zimmer, an welches ein großes Schlafzimmer stieß.

Der Vorhang, welcher dies Gemach von dem Zimmer trennte, war zurückgeschoben.

Dort stand ein Mann in mittleren Jahren, der in aller Hast einen Schlafrock angezogen zu haben schien.

Er war wohl offenbar aus dem Bett gesprungen, seine bloßen Füße steckten in Pantoffeln und in der rechten Hand hielt der Mann einen scharfgeladenen Armeerevolver.

Die Unruhe dieses Herrn war erklärlich, denn das Geräusch eines zerbrochenen Fensters weckte ihn aus dem besten Schlummer.

Der Fensterladen vor der großen Spiegelglasscheibe war emporgehoben und die Scheibe selbst durch einen anscheinend mit großer Wucht geführten Schlag zertrümmert.

Das elektrische Licht aber hatte nicht der Bewohner dieser Räume entflammen lassen, sondern ein Eindringling, der zur Mitternachtsstunde durch das zerbrochene Fenster hereingekommen sein mußte.