Dann schoß der „Meteor“ über die Dunstzone empor und schwebte wieder im Weltenraum, hoch über dem unheilvollen Monde, dessen heiße Gasmassen im urewigen Wellenspiel kochten und brodelten.

Da lag der Saturn, jetzt wieder rein weiß leuchtend, der Saturn mit seinen Ringen, mit dem fürchterlichen Zerstörungsstoff.

Van Halen trat zu dem Luftpiraten.

„Wir sind gerettet,“ sprach der Astronom. „Wir sind dem schrecklichen Verderben entronnen.“

„Vor allem ist die Katastrophe von der Erde abgewälzt,“ sprach Mors, indem er mit der Rechten auf den glänzenden Planeten deutete. „Dort liegt der höllische Stoff, den die Gegner holen wollten. Dort liegt die furchtbare Materie, die in ungerechten Händen grauenvolles Verderben anrichten kann.“

Höher hob sich der „Meteor“, immer höher.

Ueber dem Trabanten rissen die Nebelschleier; man sah den brodelnden Urstoff, in dessen Tiefen das letzte der feindlichen Weltenfahrzeuge ein schauriges Grab gefunden.

Der unglückliche Ingenieur Reymond war gerächt, die Katastrophe, die der Erde gedroht, beseitigt. Im Weltenraume schwebte das Weltenfahrzeug des Kapitän Mors, das den Heimweg zur Erde suchte.

Anmerkungen zur Transkription

Dieser Text wurde nach einem Nachdruck-Auswahlband transkribiert: Heinz J. Galle (Hrsg.): Der Luftpirat und sein lenkbares Luftschiff. Dieter von Reeken, Lüneburg, 2005, S. 197-231. Moderne Zusätze und Anmerkungen wurden nicht übernommen. Die Originalausgaben hatten auch farbige Rücktitel. Diese sind in dieser Ausgabe nicht enthalten.