Es waren alles stattliche, sehnige Männer aus den indischen Gebirgsgegenden und vor allen Dingen durch die ältere Mannschaft des Luftpiraten empfohlen.
Allerdings konnte man niemand ins Herz sehen, denn die Inder waren verschlossene Menschen. Mors wollte deshalb auch die neu angeworbene Mannschaft erst prüfen lassen.
Wie ein Fürst saß er im Kreise der Männer, die sich mit gekreuzten Beinen nach morgenländischer Art um ihn niedergelassen hatten und aufmerksam den Worten des Geheimnisvollen lauschten.
Sie erkundigten sich nach dem seltsamen Feuerstern, aber Mors hütete sich, davon zu sprechen, daß der Komet mit der Erde zusammentreffen würde.
Dennoch schien es, als ob die Inder so etwas befürchteten, aber nicht davon sprechen wollten.
„Und wie lange wird die Fahrt nach dem Feuerstern dauern, Herr?“ fragte einer der Neuangeworbenen, ein großer, etwas finster dreinblickender indischer Gebirgsbewohner.
„Am vierzehnten Tage der Fahrt werde ich dort eintreffen,“ erwiderte der Luftpirat.
„Wie ist das möglich, Herr?“ erwiderte der Mann. „Wie kann man das so genau berechnen?“
„Dazu haben wir unsere Instrumente und unsere Geschwindigkeitsmesser,“ erwiderte Mors, indem er auf Professor van Halen deutete. „Seht den Mann dort, der irrt sich niemals.“
Der hochgewachsene Inder schwieg und sprach auch während der weiteren Beratung kein Wort mehr.