An der Aussenseite, wo das schräge Schindeldach nur t m über dem Fussboden hing, war die Galerie durch eine Reihe horizontaler Latten abgeschlossen.
Während meine Leute das Gepäck nach oben ins Gastzimmer brachten, lud mich Akam Igau zur Begrüssung seiner Familie in seine Wohnung ein.
Geschnitzte Haustür des Häuptlings Akam Igau.
Geschnitzte Haustür des Häuptlings Akam Igau.
Inneres von Akam Igaus Wohnung A.
Inneres von Akam Igaus Wohnung A.
Inneres von Akam Igaus Wohnung B.
Inneres von Akam Igaus Wohnung B.
In gebückter Haltung über die Türschwelle steigend gelangte ich in einen schmalen langen Gang, der mitten in ein 8 × 12 m grosses Gemach führte. Männer, Frauen, Kinder und Hunde bewegten sich in dem rauchgeschwärzten Raume durcheinander.
Beim Lichtschein, der spärlich durch das grosse, mittelst einer Palmblattklappe geschlossene Dachfenster ( huwábw ) hereindrang, bemerkte ich längs den Wänden verschiedene gesonderte Räumlichkeiten, welche den verheirateten Familiengliedern, die im übrigen alle zusammenlebten, als Nachtquartier dienten. Längs der Galeriewand erhob sich ein 5 m breiter Herd auf dem etliche eiserne Töpfe ( tāring ) auf Dreifüssen zum Kochen gestellt waren. Auf Wandgestellen über dein Feuer befanden sich, durch den Rauch vor Feuchtigkeit und Insekten geschützt, die Küchenvorräte: das sehr kostbare Salz, Bataten, Mais und trockene Zuspeisen für den Reis.