Zur Besänftigung der bösen Geister, die sich der Leiche des Verstorbenen bemächtigen könnten, versehen die Hinterbliebenen diese in liebevoller Sorgfalt mit Perlen. Nur die Reichen geben dem Toten alte Perlen mit, die Unbemittelteren begnügen sich mit neueren. Die Perlen haben, je nach dem Körperteil auf dem sie angebracht werden, verschiedene Namen:
kāli măta, 2 × 4 an ungedrehte Pflanzenfasern gereihte Perlen, werden auf jedes Auge gelegt.
kāli pro̱, eine Perle, die in die Kehle gesteckt wird.
kāli dje̥lă, eine Perle, die auf die Zunge gelegt wird.
kāli lo-ong, eine grössere Perle, die mitten auf den Leib gebunden wird.
usut usu, Perlen, die um die Finger gebunden werden.
te̥we̥l buwa ăwo̱ng to̱, eine Perle, die an jedem Daumen befestigt wird.
usut tudăk, 2 × 4 Perlen, die an jedes Bein gebunden werden.
aaset udjo̱ng hălo̤̱bw, Eisen, das auf die Kniee gelegt wird.
Einem Häuptling wird ausserdem als weiterer Schutz ein hölzerner rimau oder le̥djọ (Tiger) mitgegeben.