Vielmehr ist jeder einzelne Abschnitt, der stets ein in sich abgeschlossenes Ganzes bildet, so durchgeführt, daß er die kleinen Leser zu eigenen Beobachtungen anregt.

Endlich sind die farbenschönen Abbildungen einheitlich und naturgetreu ausgeführt, so daß auch sie das Interesse der Kinder beleben helfen. Überhaupt stand für unsere Erwägungen der Gedanke im Vordergrunde, daß diese Bücher geeignet sein könnten, sich im Kampfe gegen die unsere Jugend verseuchende Schundliteratur als nützlich zu erweisen.

Kriete. Rabes.

Inhalt.

Vorwort [3]
Lektion  1. Das Leben des Frosches [7]
 2. Die Libelle und ihre Gefährten [10]
 3. Tief unten [14]
 4. Das Nest des Stichlings [18]
 5. Der Eisvogel [21]
 6. Die Wasserratte oder Wasserwühlmaus [24]
 7. Das grünfüßige Wasserhuhn und das Bläßhuhn [27]
 8. Wasserwanzen [31]
 9. Am Flußufer [34]
10. Die Familie des Fischotters [38]
11. Blumen für die Ausstellung [41]
12. Gretes Wasserpflanzen [45]

Zweites Buch.
Am Teich- und Flußufer.

Lektion 1.
Das Leben des Frosches.

([Erstes Vollbild.])

Quak, quak, quak lassen sich die Frösche im März hören. Sie machen in diesem Monat sehr viel Lärm, weil sie gerade aus ihrem Winterschlafe, den sie am Boden des Teiches gehalten haben, erwachen.

Die weiblichen Frösche legen ihre winzigen dunklen Eier ins Wasser. Ein solches Ei ist nicht größer als ein Sandkorn. Aber es hat eine gallertartige Umhüllung, und diese schwillt und schwillt im Wasser, bis sie so groß ist wie eine Erbse. Das Ei bildet dann einen kleinen schwarzen Punkt in der Mitte, und die gallertartigen Klumpen kleben alle zusammen. Man kann sie fast in jedem Teiche sehen, wo sie vom Winde ans Ufer getrieben werden. Bald wird der schwarze Punkt größer. An einem Ende wächst ein Kopf, am anderen ein Schwanz. Der Kopf hat ein Maul, aber noch keine Augen. Der Schwanz ist mit einer Flosse versehen, und bald wiegt sich die Kaulquappe in ihrem schleimigen Bette hin und her.