Die Dunkelheit brach schnell herein und bald kamen auch die beiden schwerbeladenen Jäger den Hügel heraufgeschritten.
»Endlich, ich habe sehr nach Euch verlangt,« sagte Turner zu ihnen, und theilte ihnen nun gleich mit, was sich während ihrer Abwesenheit zugetragen hatte.
»Das ist glücklich,« bemerkte Daniel, »es kostet uns allerdings ein Kalb, aber nun muß auch der Jaguar sterben. Er wird das ganze Thier nicht in dieser Nacht verzehren und kommt sicher morgen Abend noch einmal zu ihm zurück, dann werden wir ihn erwarten.«
»Ja, ja, wer weiß, wohin er das Kalb getragen hat, er rannte ja so leicht mit ihm davon, als ob es ein Hase wäre,« entgegnete Turner.
»Mag er rennen, so weit er will, ich finde ihn; ich war einst der berühmteste Spürer unter den Indianern; umsonst hatte man mir meinen Namen nicht gegeben!« sagte Daniel mit einem leuchtenden Blick, wie von einer plötzlichen Begeisterung ergriffen.
»Wie nannte man Dich denn?« fragte Turner. Der Neger bereute aber augenscheinlich schon, was er gesagt hatte und erwiederte, sichtbarlich verlegen:
»Man nannte mich den Spürer.«
Dabei warf er die drei Truthähne von der Schulter und zog sie hinter sich her in das Fort, indem er sagte:
»Wir bringen aber für Madame Turner fünf herrliche Braten; unsere Falle hat sich gut bewährt.«
»Aber, Carl und Daniel, Ihr seid ja prächtige Jäger, Ihr bringt uns so viel Fleisch in das Haus, daß wir es kaum verbrauchen können,« sagte Madame Turner, als sie die fetten Hähne erblickte. »Ich habe das Bärenfleisch eingesalzen, wie Du mir riethest, Daniel, nun mußt Du mir aber die Vorrichtung machen, um es zu räuchern, damit wir es bewahren können.«