Wendt (nimmt ihr es ab und stellt es neben sich unter den Sophatisch): Ich danke Ihnen ....

Frau Selicke (mit der Schürze vor den Augen. Schluchzend): Ach Gott ja! Ach Gott ja!

Toni (hat das Frühstück in Wendt’s Zimmer getragen und kehrt nun wieder zu ihrer Mutter zurück. Sie umarmt sie und küsst sie. Zärtlich): Mutterchen! — Muttelchen! ...

Frau Selicke (zu Wendt, immer noch schluchzend): Ja, grüssen Sie sie nur! Grüssen Sie sie nur recht von uns!

Wendt (ihre Hand ergreifend): Ich danke Ihnen, Frau Selicke! Ich danke Ihnen! Für — Alles! (Ihre Hand drückend.) Leben Sie wohl! (Zu Toni, die mit dem einen Arm noch immer ihre Mutter umschlungen hält, ebenfalls ihre Hand ergreifend.) Leben Sie wohl! Ich .... (Toni hat sich an die Brust ihrer Mutter sinken lassen und vermag ihm nicht zu antworten. Ihr ganzer Körper bebt vor Schluchzen.)

Wendt (sich plötzlich über ihre Hand, die er immer noch nicht losgelassen hat, bückend und sie küssend): Ich komme wieder! ...

Wilhelm Issleib (Gustav Schuhr), Berlin SW. 48

Anmerkungen zur Transkription

Die Schreibweise und Zeichensetzung des Originales wurden weitgehend beibehalten. Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Alle weiteren Korrekturen sind hier aufgeführt (vorher/nachher):