„Warum hat Ihn der Archimandrit in so auffallender Weise sozusagen — abgerichtet?“

„Aus Dankbarkeit!“

„Wie? Was? Wie kommt ein Archimandrit dazu, einem Menschen wie Ihm — so sonderbar zu Dank verpflichtet zu sein?“

„Das kann ich Euer Herrlichkeit nur ins — Ohr sagen, denn es muß das ein
Geheimnis bleiben!“

Und ehe der Offizier diese widerliche Zudringlichkeit verhindern konnte, hatte ihm der Pope das — Geheimnis ins Ohr geflüstert.

Erst starrte der Hauptmann den sonderbaren „Pfarrer“ an, verblüfft in hohem Maße; dann aber lachte Tonidandel, daß ihm das Wasser aus den Augen schoß.

Zum Schlusse dieser denkwürdigen Pfarrmatrikelkontrolle bestand der
Offizier auf der Einhändigung des Ernennungsdekretes.

Dieses Dokument lieferte der Pope ersichtlich ungern, zögernd und wider
Willen ab.

Ein Blick auf Dienstsiegel und Unterschrift. Und Tonidandel frohlockte.
Es stimmte genau; der Oberst K., kein anderer, hatte dieses Monstrum von
Theologen zum Pfarrer ernannt. Und den Popen Vid mußte er völlig
vergessen haben: denn sonst würde er den Hauptmann nicht auf das —
Protektionskind gehetzt, Kontrolle und Bestrafung angeordnet haben.

Wegen der weiteren Erledigung dieser Angelegenheit, erklärte der
Offizier, daß ein Bescheid dem — „Pfarrer“ schriftlich zugehen werde.
Das Ernennungsdekret nahm er mit.