„Verzage nicht, Vater! Es geschieht alles nach Gottes heiligem Willen und Gott legt dem Menschen nicht mehr auf, als der Sterbliche tragen kann!“
„Ja, ja! Muß schon so sein! Wie ischt's, Emmy, soll ich dir dein Weihnachten jetzt gleich oder beim Lampenschein übergeben?“
„Bitte, lieber Vater! Es ischt traulicher beim Lampenschein!“
„Dann sorge aber, daß wir heute Punsch bekommen! Hat der Fischer den gewünschten Karpfen geliefert?“
„Nein! Er ließ sagen, bei dieser Kälte könne er überhaupt keinen Fisch liefern!“
„Macht auch nichts! In der Großstadt sind wir ja nicht und der Mensch muß sich bescheiden. Aber ein Fläschchen Punsch haben wir doch?“
„Ja, ein einziges vermochte ich aufzutreiben, es war glücklich das letzte beim Krämer!“
„Es geht nichts über eine weise Verproviantierung! Eigentlich leben wir doch in einem richtigen Landnest!“
„Willst du fort von hier, Vater?“
„Wie kommst du auf diesen Gedanken?“