„Großer Gott — du hast recht! Abscheulich! Die Kerle wollten mich berauben, sie, die mir zum Schutz von Leben und Gut beigegeben wurden! Gott selbst hat dich zur rechten Zeit geschickt!“
Von einem warmen Gefühle erfaßt, reicht der Abt dem Hörigen vom Gaul herab die Hand: „Ich danke dir! Begleite mich nach Villingen! Ich glaube nun selbst: ich bin von meinen Unterthanen besser behütet!“
Stramm richtet sich Euseb auf und spricht mit besonderer Betonung: „Jagt das welsche Gesindel fort, Herr! Wir helfen Euch!“
Alphons seufzt.
Das giebt dem Pelagier Mut zu weiteren Bemerkungen: „Jagt die
Schandmenschen fort, ehe es zu spät!“
„Wenn ich das nur könnte! Die Greuel sind fürwahr himmelschreiend!“
„Das war vorauszusehen!“ sagt halblaut Euseb und schreitet neben dem langsam reitenden Gebieter, der ob dieses leisen Vorwurfes unwillkürlich das Haupt tiefer sinken läßt.
Stumm geleitet der Pelagier seinen Herrn durch das stille Schramberg südwärts. Nach einer Weile spricht Euseb, mehr für sich: „Fort müssen sie, baldigst und für immer!“
„Wie sie aber fortbringen?“ wirst Alphons ein, obwohl er anfänglich keine Lust hatte, sich über solch wichtige Angelegenheiten mit einem Hörigen auszusprechen.
„Könnt Ihr es nicht, Herr, so thun es wir!“