Eichkitz griff nach Büchse und Bergstock, um den Reviergang fortzusetzen.

Die Sennerin Burgl hantierte am Brunnen und rief spöttisch: „Pressiert es jetzt auf einmal mit dem Dienstmachen? Was haben denn die Jaager so Wichtiges zu verhandeln g’habt?“

„Der Xandl fürchtet sich so vor der Fürstin!“ antwortete ironisch der hübsche Jäger.

Burgl ließ das Wasserschaffl fallen und trippelte auf Eichkitz zu. „Was sagst?“

„Fürchten tuet er sich vor der Duhrlauch!“

„Warum denn? Ist die Fürstin etwa ein harbes Weib?“

„Derweilen wissen wir noch gar nix!“

„Schaden könnt es nix, wenn sie einen gewissen Jaager z’sammenstauchen tät! Von wegen Hoffart und Eitelkeit! Ist ja ganz aus der Art, wie du mit die Weiberleut umspringst! Kein bisserl Achtung vor dem weiblichen Geschlecht! So ein Sausewind! Gleich immer aufs Verführen aus! Schamst dich nicht?!“

„Wüßt nicht warum! Küß d’Hand, gnä Fräuln!“ spottete Eichkitz.

Nun erzürnt, sprang Burgl in die Hütte.