„Wenn keines da ist!“

„Man sieht Dich doch applaudieren und hört Dich applaudieren und zischen, genau so, als wärest Du da.“

Er hat seit Wochen nichts getan als Stücke gelesen, und jetzt ist er total verrückt!

„Aber zum Teufel, ich werde mich doch nicht hinsetzten, um über einen Schauspieler, der vielleicht elend ist, zu urteilen, wenn ich einen hören kann, von dem ich weiß, daß er glänzend ist.“

„Und wie oft hat das nicht auch das Publikum im alten Theater tun müssen? Erinnere Dich nur aus Deinen eigenen Zeiten, was für Gäste Du oft dem Publikum vorgeführt hast.“

„Das habe ich doch tun müssen, weil ja viele meiner Mitglieder alt und alle von ihnen sterblich waren. Aber heute, wo die Sache so liegt . . .“

„Eine Abwechselung muß es immer geben, und darum gibt es auch Films mit Doppelbesetzungen und sogar mit Teilen, die man auswechseln kann. Und die Möglichkeit einer fortschreitenden Entwicklung muß auch vorhanden sein. Diesem Zwecke dient eben die Institution der Probeaufnahmen, die zunächst bei jedem Versuche gemacht werden und auf Grund deren dann erst die Hauptfilms revidiert und eventuell neu zusammengestellt oder neu angefertigt werden.“

„Da geht man also gar nicht mehr ins Theater, sondern macht alles bei Telephon und Teloskop oder wie Ihr das Ding nennt, zu Hause ab.“

„In das Theater gehen wir schon auch noch. Aber nur mehr zu den Premieren.“

„Mich wundert nur, daß Ihr nicht die auch noch zu Hause absolviert.“