Sie führt das Glas an die Lippen, merkt, daß es leer und zersplittert ist.
Sie steht auf, läuft im Zimmer hin und her, greift sich ratlos an den Kopf, fühlt den Myrtenkranz, zuckt zusammen.
Plötzlich glaubt sie ein Geräusch zu hören, eilt zum Fenster, kauert auf den Divan nieder.
Sie geht wieder nach vorn, zu Pierrot; schaut angstvoll auf ihn nieder.
Du lebst, nicht wahr du lebst? So antworte doch, Pierrot!
Sie beugt sich tiefer und immer tiefer zu ihm nieder, betrachtet ihn mit wachsendem Schauder, bis sie endlich begreift, daß er tot ist. Von Entsetzen gepackt, rennt sie zur Türe, reißt sie auf, stürzt davon.
Vorhang.
Die Musik leitet ohne Pause über zum zweiten Bild.