246. Vierachsiger Selbst-Entlader zur Beförderung von Braunkohle

Wagen erbaut von der Orenstein & Koppel-Arthur Koppel-A.-G. in Berlin

247. Selbstentlader-Zug
der nach Öffnen der Bodenklappen seine Sandladung ausschüttet

Freilich ist es, damit die Selbstentlader wirklich großen Nutzen bringen können, notwendig, hochliegende Geleise für sie zu schaffen. Es hat ja wenig Zweck, das Gut zunächst auf die flache Erde laufen zu lassen und es dann mühsam auf die Straßenfahrzeuge hinaufzuschaufeln. Die Eisenbahnwagen werden sehr schnell wieder fahrtbereit, aber der ganze Umladevorgang wird teurer. Wie man allmählich auf allen Bahnhöfen Laderampen zum bequemen Einkarren geschaffen hat, wird man nach und nach auch dazu kommen, hochliegende Absturzgeleise für Selbstentlader einzuführen, damit ohne weiteres in die Straßenfuhrwerke eingeschüttet werden kann. Noch besser ist es, unter den Hochgeleisen Bunker anzubringen, in die das ankommende Gut zunächst eingefüllt wird, und aus denen es alsdann nach Bedarf entnommen werden kann. Daraus, daß derartige Anlagen heute noch nicht vorhanden sind, erklärt es sich wohl, daß die Selbstentladung bei uns noch verhältnismäßig wenig angewendet wird.

Erbaut von der Deutschen Maschinenfabrik-Aktien-Gesellschaft in Duisburg

248. Kohlenwagen auf fahrbarem Kipper
Der Wagen wurde zur Entleerung mittels einer Drahtseilwinde emporgezogen

Deutsche Maschinenfabrik-Aktien-Gesellschaft in Duisburg