Nach Haarmann: „Das Eisenbahngeleise“.
54. Hakennagel mit Sperransatz
zur Befestigung der ersten Breitfußschienen auf Holzschwellen
55. Spurstange
zur Sicherung der Schienen gegen Umkanten
Über die Vorgänge, die sich am neuzeitlichen Schienenstoß vollziehen, wird gleichfalls in [Abschnitt 13] Näheres mitgeteilt werden. Hier haben wir nur von der Entwicklung des Schienenstoßes bis in die Nähe seiner heutigen Form zu sprechen.
56. Haltenase
zum Verhindern des Schienenumkantens
Die Reynoldsschen Gußbarren wurden mit je drei Nägeln auf die Längsbohlen genagelt. Eine besondere Berücksichtigung des Stoßes fand nicht statt. Jessops Pilzschienen hatten an den Enden Verbreiterungen zur Aufnahme der Befestigungsnägel. Eine Verbindung der Schienenstücke untereinander wurde auch hier nicht vorgenommen.
Um 1820 trifft man die ersten Stoßstühle an. Sie waren notwendig geworden, weil die Jessopschen Verbreiterungen sehr leicht abbrachen. Es schien darum besser, das Befestigungsmittel von der Schiene selbst zu trennen. Man hielt die Schienen im Stuhl dadurch fest, daß durch jedes der beiden Schienenenden ein Bolzen gesteckt wurde.