loie, gamandria. Vgl. lode.
loi(e), träge, faul.
loie, (erweicht aus lode), f. der bleierne Stempel, welcher an die bei der Wardierung gut befundenen Tücher gehängt wurde.
Loie, Loige, verkürzt aus Eligius (Elogius), Patron der Schmiede; das Gildefest der (Gold)schmiede.
loien (= loden), sw. v. mit der Bleimarke, loie, versehen, stempeln.
loien (lugen), sw. v. brüllen, bes. vom Rindvieh.
loieren, sw. v. träge sein mit etwas, verzögern, hinaus schieben.
loieringe, das Hinausschieben, Verzögern.
loigheit, Trägheit.
loike, loyca, loyeke, logike, f. Logik.