mosselken, feine, flockige Haare.
mossich, mussich, müssig; mit. Gen. frei, los von etwas. Ein seltenes, spätes, entlehntes Wort.
most, s. must.
mostart, mustert, Mostrich, Senf.
môt (moit, mout, mût), m. (selten f.) 1. das Denken, Sinnen. 2. Gemütszustand, Stimmung, Gesinnung (näher bezeichnet durch Adv. oder Adj.) ovel m., Widerwillen, Widerspruch; to mode werden, beabsichtigen; bi mode bliven, in guter Stimmung bleiben. 3. Zutrauen, Hoffnung; Entschlossenheit, kriegerischer Mut.
môt-bersten, heftig nach etwas verlangen; sich abmühen.
mote, mute, f. zufällige Begegnung; vorbedeutsamer Angang; absichtliche, entw. freundliche Zusammenkunft oder feindliches Zusammentreffen; die jährliche Versamlung der hansischen Vögte und der dänischen Beamten zu Falsterbo zur Beschwörung des Marktfriedens und der vom dänischen König für die schonische Fischerei gegebenen Verordnung (mote-, môt-bôk): de mote holden, sweren. – to mote, in oder an de m., entgegen.
mote, f. Musse, Frist, Verzug.
môt(e)-bôk, s. mote.
moten, sw. v. mit Dat. 1. zufällig begegnen. 2. entgegen gehen. 3. hemmend entgegentreten, abwehren.