pek, pik, Gen. pekes, n. Pech. Vgl. pik.
pêk, m. n. Langspiess, Lanze, Pike; spitzes eisernes Gerät, z. B. eine Art Bohrer, Thürangel, Krampenhaken etc.; gân in p., von Raaen, Gaffeln, wenn sie fast senkrecht aufgeholt sind (setten in p.), dass sie wie Lanzen stehn.
peke, pecke = pute. Vgl. anord. pika, dän. pige.
pek(e)-drât, Pechdraht; spött.: Schuster.
pekel, f. Salzbrühe zur Erhaltung des Fleisches und der Fische. Daher pekel-âl, p.-herink.
pekelen, sw. v. in Salzbrühe legen.
pekel-huve, Pickelhaube (d. h. ein mit einer Spitze versehener Helm?).
peken, sw. v. pichen, mit Pech überziehen; Eisenwaren mit Pech schwarz und blank färben.
pêk-staf, ein vorn mit einer Spitze (Pike) versehener Stab.
pêl, n. u. m. Tragring auf dem Kopfe der Frauen; Kopfbinde als Schmuck und Putz; Brautkranz.