rême, sw. m. 1. Riemen, Band, Schnur; de rêmen tein, den Geldbeutel ziehen, fig. herausrücken, loslegen. 2. Leibriemen, Gürtel, auch metallener; glade rêmen, Zärtlinge, Schwächlinge. 3. Streifen eines grösseren Fisches.
remedie, f. 1. Arzneimittel. 2. beim Prägen der Münzen das Fehlgewicht, das dem Münzmeister als zulässig angerechnet wird.
remel (ê?), ein Bündel Flachs von 20 Pf. (Stein).
rêmen, sw. v. rudern.
rêmen, sw. v. riemen, mit Riemen versehen.
rêmen-sleger, Riemenschläger, Gürtler.
rêmen-snider, Riemer, Weissgerber; oft = rêmensleger.
rêmen-werk, 1. Riemerarbeit. 2. Riemerhandwerk.
remese = ramese, ulpicum.
remeter, rēmter, m. Refectorium.