sât, n. Samen von Pflanzen u. Thieren; Saatkorn; Erntekorn: Nachkommenschaft.

-sate, -sete, m. der -sass, -sasse, -sitzer; nur in Zusammensetzungen, z. B. holtsate, -sete; kot-, in-, lant-, môr-, wort-, walt-, undersate etc. Auch -sater, -sating, -sateling. Sehr gewöhnlich wird -sate, -sete, -sater zusammengezogen in ste u. ster, z. B. Holste, inste, lanste, worster, koster u. a.

sate, sw. m. = satesman.

sate (sât), Niederlassung, Baustelle, Hufe.

sate, f. 1. Beruhigung, Ruhe, Stille. 2. Vereinbarung, Vertrag, Vergleich, Friede. 3. Festsetzung, Tarif; Verzeichnis (der dienstpflichtigen Ritter und Dienstmänner). 4. Versetzung, Verpfändung u. concr. das versetzte Pfand, Unterpfand, Hypothek.

sate-bôk, Protocollbuch über saten; -brake, f. Bruch einer sate; -braker, -breker, der e. sate übertritt; -brêf, Urkunde über e. sate; -hêre. = satesman; -schriver, der das satebôk führt.

satelik, ruhig, sanft, gesetzt, geduldig.

saten, sw. v. 1. beruhigen, stillen, sedare. 2. beilegen, schlichten, versöhnen, vereinigen. 3. festsetzen, bestimmen, ein-, ansetzen. 4. versetzen, verpfänden. 5. festsetzen, ins Gefängnis setzen. 6. refl. seinen Sinn u. Thätigkeit worauf setzen; sich vorbereiten, rüsten (gew. mit up); sich verhalten gegen, sich stellen zu (to).

satene = sate, f.

sater-, saters-dach, Sonnabend.