schêtel-, schêt-hol, Schiessloch, -scharte.
schêten, st. v. 1. trans. schiessen, werfen; erschiessen; contribuieren, Abgabe zahlen; aussondern; de spole, die Weberspule treiben; dat anker, den Anker fallen lassen; sode, Brunnen graben und bebohlen; korn, Korn schütten; de varwe, die Farbe rasch wechseln; êne bede, sake, sîn recht s. an, vor, to, weiterschieben, verweisen, übertragen, Recht bei einer andern Instanz suchen; wat s. up, die Schuld v. etwas auf jem. schieben; up ênen anderen dach, verschieben. 2. refl. vor, sein Recht suchen bei jemand. 3. intr. schiessen, sich rasch bewegen, springen, fallen; to sinne, in dat herte, plötzlich in den Sinn kommen; up, an, grenzen an, sich erstrecken bis an.
schêter, spiculator, sagittarius.
scheteren, agitare = seteren? = ndl. schetteren? Vgl. schateren.
scheterich, mit Durchfall behaftet, cacaturiens; beschmutzt, sterculatus.
schêterie, das Schiessen mit Gewehren; Geschützwesen.
schête-spole = schotspole.
schetter = schatter.
schêve, adv., s. schêf.
scheve, f. Schäbe, die beim Brechen u. Hecheln abfallenden Splitter des Flachses, Hanfes etc., festuca; fig. etwas sehr geringes; s. understeken, schlechte Ware unter gute mengen, unreell handeln.