schillen, 1. = schellen, schälen; geschillet heisst auch: mit Schalen versehen. 2. = schelen, verschieden sein.
schillert, s. schelert.
schilli(g)er, m. = schillink.
schillink (schildink), m. (urspr. eine Zahl von 12?) eine Münze, urspr. aus 12 Pf. bestehend; das Pfund hat 20 Schillinge; solidus (argenteus). Bei den vielfachen Münzveränderungen vielfach auch anders gerechnet.
schillink-wert, eines Schillings wert.
schilmech = schelmech.
schilmen, sw. v. schimmeln, muscitare.
schilp = schelp.
schilt, n. u. m. 1. Schild, als Schutzwaffe; fig. Schutz; Wappenschild, Wappen; Bez. des ritterlichen Standes; Schildchen (von Silber) der Handwerksgesellen in der Zunftstube; Wirtshausschild. 2. Schild als Fläche, Feld, bes. die dreiseitigen (gepflasterten) Plätze. 3. Bezeichnung verschiedener Goldmünzen, kaiserlicher, flämischer, französischer, mlat. scudatus aureus, frz. écu d'or.
schilt-bordich, ritterbürtig; -bort, das Brett des Schildes; -junge, Schildbube eines Ritters; -knape, -knecht, Schildknappe; Kriegsknecht; -padde = schildepadde; -rême, Schildriem; in der Baukunst: Band oder Brustwehr am Dache (einer Kirche)? -vetel, -vester, -vorer, Schiltknecht, Trossbube; -wachte, f. Wache in voller Rüstung; -wachter, Wächter in voller Rüstung; -wort, forfella (Huflattich?).