setten, sw. v. 1. sitzen machen, setzen an einen Ort; in der Schiffersprache: Anker werfen, vor Anker gehen. 2. aufsetzen, verfertigen. 3. festsetzen; bestimmen, befehlen, anordnen. 4. einsetzen (Beamte). 5. beisetzen, beilegen, schlichten. 6. ansetzen, namentlich den Preis bestimmen, bes. bei Teilungen von Gut; der eine settet, der andere kêset; das streitige Gut in (zwei) Teile teilen. 7. versetzen (als Pfand). – setten bi, aufs Spiel setzen, wagen; (seine Rechtssache) jem. zur Entscheidung überlassen; sik s. to, seinen Willen worauf richten; sik s. up, sich niederlassen; seinen Sinn worauf richten; van sik s., ein Kind ausstatten, bes. von Söhnen; sik setten wedder (jegen), sich widersetzen, empören (auch sik setten allein, ohne wedder, heisst sich widersetzen).

sette-, set-nagel, das Zeichen der Böttcher auf den von ihnen gemacht. Gefässen.

settenîn (cetemîn), ein Seidengewebe?

setter; setteren = seter; seteren.

sette-wîn, Wein, den man zum Geschenk macht?

settîn, eine Art (wollener oder seidener?) Zeuge; vgl. mhd. satîn.

settinge, 1. Satzung, Gesetz, Ordnung (Zunftrolle). 2. Versetzung, Verpfändung, u. concr. das versetzte Stück, Unterpfand. 3. Ansetzung zu einem Preise. 4. = voresettinge, Kaimauer.

sê-tunne, Seetonne zur Markierung des Fahrwassers.

set-werk uppe pappîr, Buchdruck?

sêtze = seisene.