slege-, slei-schat, m. Schlagschatz, d. h. die an den Inhaber der Münzgerechtigkeit zu zahlende Abgabe für die Prägung des Geldes oder für die Erlaubnis, alte u. fremde Münzen ausgeben zu dürfen oder gegen neue, einheimische einzuwechseln.
sleifen = slepen (spätes W., aus d. Hd.); dat korn s., im Kriege das Getreide auf dem Felde durch Wagen, denen man die Hinterräder abgezogen hatte, verderben.
sleiger, sleiger-dôk = sloier etc.
slein(e), slên(e) = slê; slên-bêr, Bier mit Schlehensaft; -bôm, -dorn = slê-bôm, -dorn.
slei-, slê-stuke, burellum; vgl. stuke u. Hor. Belg. 7a, 19: sloy, syrma, cauda vestis feminarum.
sleke, st. m. Schlich, Schleichweg.
slenge, f. Schleuder, funda.
slenge, n. = slink.
slengelse, n. Beschlengung, Einfassung; e. Art Zeugsäumung.
slengen, sw. v. winden, flechten, in einander schlingen.