strepelen, sw. v. streifen, abstreifen, die Haut oder den Bast abziehen.
streve-katte, eig. e. strevende Katze, daher Name v. Münzen mit steigenden Tieren; de s. tên, sik strevekatten, ein Spiel, in w. zwei Spieler kniend ein Tuch mittels je eines an dessen Enden befestigten u. von ihnen im Munde gehaltenen Knebels einander zu entziehen suchten, bildl.: sich zanken u. katzbalgen, bes. v. unverträglichen Eheleuten, im guten Sinne: wetteifern.
streveliken, unverzüglich? eiligst?
strevich, ausgereckt.
strevicheit, das Ausgerecktsein, Starrheit.
streven, sw. v. intrs. u. refl. steif oder straff sein oder werden, ragen, sich recken, sich regen, sich sträuben, widerstreben, streiten, kämpfen, ringen, sich abmühen, trachten nach, sich richten oder gestalten nach.
stricken, sw. v. knoten, stricken, flechten, schlingen, schnüren, binden; bestricken, verstricken, fangen; stricken, z. B. Strümpfe.
stricket, -kit, n. Stacket.
strickit, gestricktes (Kopf)tuch der Frauen? auch stricketesdôk.
strîd-aftich, s. strîthaftich.