vatel-kanne, Kanne zur Aufbewahrung von Bier, spec. für das vorabgenommene, zum Verschenken oder zur Pflichtabgabe bestimmte Bier eines Braues.

vatem? = vatinge.

vaten, sw. v., auch mit st. Part. 1. anfassen, ergreifen; festheften, befestigen; ên brak, einen durchbrochenen Deich wieder herstellen; bildl. (ênen degedingesdach) festsetzen, (recht) formulieren, (veide, orlige, unwillen) beilegen, spec. zum vorläufigen Stillstand bringen, sistieren, hindern; (ên wild levent) annehmen, führen. 2. (bêr) in ein Fass thun, (tunnen) füllen; (stên, holt, mes) aufladen, (den wagen) beladen; v. Tischler- u. Juwelierarbeit: fassen, einlassen, einsetzen, mit e. Rand umziehen; v. Mauer- u. Zimmerarbeit: den Grund legen, daher v. up, mauern, setzen auf e. Unterlage; bildl. in sich aufnehmen, erfassen, verstehen.

vate-sleger, Verlader, w. die Fässer zuschlägt?

vatich, vatisch, vom Biere: in ein Fass gethan, daher: alt, nach dem Fasse schmeckend, riechend.

vatinge, f. vatink, m.? Kette, z. B. am Wagen; bes. ein Geschmeide: Hals- oder Gürtelkette, -band.

vatme, sw. m. = vadem.

vat-stôl, e. Küchengerät: Schüsselträger.

fatzen, sw. v. necken, zum Besten haben (aus d. Hd.).

faute, f. Fehler, Versehen, Mangel, Gebrechen, frz. faute.