be-temelik, geziemend, gebührend.
be-temen, -tamen, 1. ziemen, geziemen. 2. refl. sich ziemen. 3. b. laten, jem. thun lassen, was er für geziemend hält, was ihm ansteht, gefällt; jem. gewähren lassen. inter-, o-, di-mittere, missum facere.
bêten, beiten, sw. v. beizen (mit Falken jagen).
bêten, sw. v. beizen, macerieren (Leder etc.).
be-tên, 1. beziehen, bedecken. 2. umstellen, einschliessen. 3. umgarnen, betrügen. – Im jurist. Sinn: beziehen, eine Erbschaft beziehen, erben (altfr. bitia).
be-tengen, anfangen, beginnen.
beter, besser; ein beter, Besseres.
beteren, sw. v. 1. bessern, verbessern; (nicht) beteren konnen, (nicht) anders machen, ändern können. 2. büssen; Wandel schaffen, Genugthuung, Ersatz leisten, emendare; den doden b., Mordbusse leisten. – Pass. mit Gen. der Ursache; besser werden durch etwas.
beteringe, 1. Besserung (moral. u. phys.) 2. Erhaltung des guten Zustandes, Ausbesserung. 3. Genugthuung, Ersatz, Busse, emendatio.
be-termen u. betermelen, bestimmen, ordinare, disponere.