vorbêdinge, -beidinge, Verbietung, Untersagung; Erbietung, Anerbieten, bes. to rechte, e. Sache gerichtlich auszumachen.
vorbêgen, sw. v. refl. m. Gen. sich vermessen, sich unterfangen? vgl. vorbagen.
vor-beholden, st. v. vorenthalten, nicht zuteil werden lassen; refl. sich vorbehalten, sich für die Zukunft ausbedingen.
vorbeiden, -bêden, sw. v. 1. säumen, warten; trans. versäumen. 2. m. Gen. oder Acc.: harren auf, er-, abwarten; m. Acc. der Pers. u. Gen. der Sache: Frist geben für die Bezahlung.
vorbeidenheit, Geduld.
vorbeidinge, Erwartung; Hoffnung, Trost.
vorbeit, Verbot; in vorbeide stân, verboten sein.
vor-bekenner, Vorherwisser.
vorbeldinge, Einbildung, Vorstellung.
(vorbelgen, st. v. auf-, anschwellen) Prtcp. vorbolgen, -bulgen, hoch angeschwollen u. erregt, v. Meer; erzürnt, erbittert; trotzig, eigenwillig; übermütig, stolz, aufgeblasen.