vrom-duchtich, strenuus, als Titulatur.

vrom(e), tüchtig, kräftig, tapfer; brav, redlich, rechtschaffen, fromm, gottesfürchtig; häufig als ehrende Bezeichnung in der Anrede: v. man, guter Freund!

vrom(e), sw. u. st. m. Nutzen, Gewinn, Vorteil.

vrome, st. f. Frömmigkeit.

vrom(e)de, vrom(e)t, adj. fremd, nicht eigen; auswärtig, nicht einheimisch; unbekannt, nicht vertraut; v. vrunt, entfremdeter Freund, der einem fremd geworden ist; befremdlich, wunderlich, seltsam; noch vrunt noch vromet schonen, sparen, niemand verschonen; mi dunket, nimt, heft, gift(?) v., mich befremdet.

vrom(e)ke, sw. m. (aus vromelike?) Biedermann, auch spöttisch, z. B. in der Anrede.

vromelik, adj. 1. tüchtig, rechtschaffen, redlich. 2. nützlich, vorteilhaft, hülfreich.

vromelik, -like, -liken, adv. 1. tüchtig, tapfer, brav, rechtschaffen, fromm. 2. hülfreich, förderlich, nützlich.

vromen, 1. intrans. helfen, nützen, förderlich sein. 2. trans. jem. vorwärtsbringen, fördern; etwas ausrichten, gewinnen, verschaffen.

vromer, pl. vromere, Held, Paladin, ausgezeichneter Mann.