win, n. m. Gewinn, Erwerb, Vorteil, Nutzen, Sieg, Beute; w. und werf dôn, das (Hofes-)Recht in der vorgeschriebenen Weise erwerben.
wîn, m. Wein; kort w. (Ggs. Rheinwein), bes. franz., span. etc. Wein?
winachten, eig. Dat. Pl., dann auch Nom. Pl. (weil man veer hilge dage to w. rechnete, auch den Zeitraum von W. bis zum 6. Jan. in den w. nannte), gew. Sg. m. Weihnacht; Zss. winachten-dage, Pl.
wîn-arne, f. Weinernte; -berch, W-berg; -bere, W-beere, -traube, Zss. -ber(en)-blat, -kerne, -stên, acinus; -berme, W-hefen; -besnider, putator; -blat, pampinus; -blome, labrusca.
win-berch = wintberch.
win- (wîn-?) brâ(e), -brâwe, -brân(e), -brâm, sw. f. meist im Plur., Augbraue, supercilium; seltener: Wimper (wofür ogenbr. gewöhnlich ist); Zss. winbrâns-hâr.
wind-armbrust, -ar(m)borst, n. e. grosse Armbrust, w. mit einer Winde gespannt ward; -as, n. Windeblock, -rolle.
winde, sw. f. 1. Winde, trochlea, ergata, girale. 2. Schaukel? 3. e. Pflanze, convolvulus.
windechtich, windig; blähend, v. Magen.
winde-, windel-gelt, Lohn für Benutzung von Krähnen u. Windegerät, sowie für das Auf- oder Niederwinden der Waren, spec. Lohn des Schiffers u. des Schiffsvolkes für Ein- und Ausladen.