wlôm, wloum (wlâm?), trübe, unrein (von Flüssigkeiten), turbidus.

wlomen, sw. v. 1. trans. trüben, (eine Flüssigkeit) aufrühren, turbare. 2. intrans. trübe sein.

wlomich, wlumich = wlôm; v. Meer: vom Winde aufgeregt.

wlominge (wlêminge?), turbatio, Trübung, Schüttelung, Aufrührung (des Wassers); fig. Beunruhigung: der zee, des Seehandels (durch Seeräuber).

wô, wû, adv. conj. 1. fragend und im Ausruf: wie; vor Adj. u. Adv.: wie sehr. 2. indefin.: irgendwie. 3. indirect fragend oder in Substantivsätzen, auch m. folg. dat: wie, wie dass, dass; wo – efte, ob – oder. 4. vergleichend: so wie, als; m. Conj. oder Condit.: als ob; wo ôk, als auch, und ebenso; wo – wo, je – desto. 5. concessiv, meist mit wol, doch: obgleich, wiewohl; mit ôk: wie auch immer. 6. bedingend: für den Fall dass, wofern, wenn.

wobbe, n. = webbe.

woch, o woch, interj. wehe! auch Ausruf des Hohnes, Uebermutes? vgl. wuchen.

wôch, verwegen, übermütig, frech, protervus, importunus.

wochten, warten = wachten.

wocke, sw. m. Spinnrocken.