wrêtlik, -like, -liken, adv. zu wrêt.

wrevel u. Abl. sehr gewöhnlich st. vrevel etc.

wrîch, m. Ungerechtigkeit, Unredlichkeit, Büberei, Hinterlist, Bestechung.

wrîch u. wrige? verbogen, verdreht; starr, steif; fig. wirrig, verrückt; eigensinnig, trotzig; heimtückisch, treulos. Adv. wrige.

wrîf-stên, strigilis, pumex.

wrigen, favere; to, gestatten? fördern, unterstützen?

wrik: den wrik, den wrak gân, cursitare hac et illac, bald so bald so, kreuz u. quer gehen; vgl. vorwricken.

wrimp, mediastinus (= schuppestôl, wippe?).

wrimpen, st. v.? das Gesicht verziehen, rümpfen; in spotte, valgiare.

wringen, st. v. trans. drehen, winden (den stert, de hende); zusammendrehen, -pressen; mit lime tohope, zusammenleimen; pressen, drücken; schmerzen, quälen, peinigen, z. B. vom engen Schuh; fig. von Sorge, Kummer, Gewissensbissen; auswringen, auspressen, durchseihen; herausdrücken, hervortreiben, verursachen (bledderen, bulen); pressend bereiten (Käse, Most, Oel); refl. sich winden, sich krümmen, z. B. vor Schmerz.