wulle, f. Wolle; in de w. gefarvet, fig. früh gewitzigt oder verderbt, sehr verschlagen oder durchtrieben; einander in der w. wesen, fig. sich zausen, sich raufen, sich Schaden zufügen.
wullen, sw. v. lanare; (ên schâp) die Wolle ausrupfen.
wullen, adj. wollen, von Wolle gemacht; in wollenes Buss-, Trauergewand gehüllt.
wullen-boge, sw. m. fullo, Gerät der Wollbereiter, eine 6-7 Fuss lange Stange mit Darmsaite zum Lockern u. Säubern der Wolle; -dôk, Tuch aus W.
wullene, st. f.? verbascum, tapsus barbatus.
wullener, wulner, Wollbereiter, Wollenweber.
wullen-garn, Wollgarn; -knape, Tuchmachergesell; -purer, officieller Sortierer oder Prüfer der W.? l. -purrer, -purner = d. f. W.? -sleger, Wollschläger, -bereiter; -slegersche, -slegerinne, f.; -welker, fullo; -werk, lani(fi)cium, auch das Gewerk, die Zunft der Wollenweber; -werkinge, lanificium; -wever, Tuchmacher; -weversche, f.
wulm, turbidus (aus wlûm, wlôm?).
wulmen, sw. v. wallen, sieden (l. walmen?)? = wlumen, wlomen? de zelen wulmeden uth dem vure, alze dat water in eynem gropen.
wulminne (?), lupa; l. wulwinne = wulvinne?