anematen, sw. v. refl. sich einer Sache annehmen (ohne dass der Begriff eines unberechtigten Unterfangens damit verbunden sein muss).
anelank, adv. unlängst; bald nachher.
anere, Vetter? überh. Verwandter?
an-ernalen, sich näheren.
an-erve, nächster Erbe.
an-erven, durch Erbgang an- oder zufallen.
ane-weten, Part. mit weggefallener Endung -de, unwissend.
ane-wort, Unwort, böses Wort; (vgl. ane-wedder, Un-, böses Wetter).
an-gân, 1. anfangen zu gehen, überh. beginnen, anfangen. 2. trans. hineingehen, bildlich: etwas eingehen (z. B. Bündnis, Vertrag etc.). – freundlich oder feindlich sich an jemand machen; angehen, betreffen (in diesem Sinne auch mit Dativ).
an-gank (ane-genk), 1. das Ansteigende des Berges. 2. Eingang (introitus); bildlich: Eintritt. 3. Beginn, Anfang. 4. Angriff (aggressus).