»Bar?«

»Bar! Komm herein, dann bezahle ich es dir aus!«

»Aber du mußt mir einen Stuhlschlitten und ein Paar Schlittschuhe geben, damit ich nach Hause kommen kann! Viktor muß mich auf dem Eise schieben.«

»Das sollst du haben! Also abgemacht!«

Anders war gerettet, vom Strick abgeschnitten, aus dem Wasser gezogen; und nachdem er im Pelz ein Glas getrunken hatte, befand er sich auf dem Heimwege, als der Tag seinem Ende zuging, auf einem Stuhlschlitten sitzend, geschoben von dem Waldhüter, der auf Schlittschuhen hinterdrein lief.

Als er sich im Dämmern der Heimat näherte, sah er das ganze Haus erleuchtet, und er dachte an seine arme Frau, die sicher von Besuch überrascht worden war und nichts vorzusetzen hatte.

Um nicht ungelegen zu kommen, ging er den Steig hinauf und an der Eismiete vorbei, wo sein Hofhund blutend und von zwei Ulmer Doggen vom Herrenhof zerbissen dalag, die jetzt von der toten Kuh schmausten, während der rechtmäßige Besitzer zusehen mußte.

Anders ging durch die Küche ins Haus und suchte das Schlafzimmer auf, um sich umzuziehen. Da saß seine Frau und weinte.

»Was ist passiert? Wer ist hier? Warum läßt du die Gäste allein?« stürzten die Fragen über die Weinende, die in äußerster Verzweiflung antwortete:

»Dein Vater ist hier und will bei uns bleiben …«