Als sie wieder in ihrer Wohnung waren und er sie mitten in der Kinderschar sah, da fühlte er, dass seine „Neigung“ für sie eine Umwandlung durchgemacht habe und dass ihre Neigung für ihn auf alle diese kleinen Schreihälse übergegangen und verteilt sei. Vielleicht hatte er ihre Neigung nur als Mittel zum Zweck besessen. Seine Rolle war ja so vorübergehend, und darum fühlte er sich abgesetzt. Wenn er nicht nötig gewesen wäre, um Brot zu schaffen, würde er wahrscheinlich längst verstossen sein.
Er ging in sein Arbeitszimmer, schlüpfte in Schlafrock und Pantoffeln, steckte sich eine Pfeife an und fühlte sich wieder zu Hause.
Draussen peitschte der Wind den Regen, und es pfiff in der Ofenröhre.
Nachdem sie die Kinder zu Bett gebracht hatte, kam seine Frau.
– Es ist kein Wetter, um Walderdbeeren zu pflücken, sagte sie.
– Nein, liebe Alte, der Sommer ist zu Ende und der Herbst ist da.
– Ja, es ist Herbst, antwortete sie, aber es ist noch nicht Winter, immer ein Trost.
– Ein Trost! Ein schwacher Trost, wenn man nur einmal lebt!
– Zwei Male, wenn man Kinder hat; drei Male, wenn man seine Enkel erlebt!
– Dann aber ist es wirklich zu Ende.