Er geht allein spazieren.
Es wird sieben Uhr und das Essen beginnt. Die jungen Damen sind noch nicht nach Haus gekommen. Man hat die ersten beiden Gänge serviert, als sie kommen; lärmend, lachend und rot im Gesicht.
Seine Frau und ihre Freundin sind besonders aufgeräumt und riechen nach Cognac.
– Womit hast du dich unterhalten, Väterchen, fragt sie ihren Mann.
– Ich bin mit den Kindern spazieren gegangen, sagt er.
– Ist denn Luise nicht zu Hause gewesen?
– Doch, aber sie hatte keine Zeit.
– Das ist doch nicht zu viel verlangt von einem Mann, das er sich um seine eigenen Kinder bekümmert, sagt die Freundin.
– Nein, sicher nicht, antwortet der Mann. Und darum habe ich Luise zurecht gewiesen, dass sie die Kinder schmutzig und zerrissen gehen lässt.
– Immer kriegt man Schelte, wenn man nach Haus kommt, sagt die Frau. Nie kann man ein Vergnügen haben, ohne dass man getadelt wird.