Specieller Theil.

A. Der Besuch des Erzgebirges und der angrenzenden Gebiete von Franzensbad aus.

Franzensbad.

Gasthöfe: Post in der Kaiserstrasse; Hôtel Hübner, Kaiserstrasse; Kaiser von Oesterreich, Ferdinandsstrasse; Britisch Hôtel, Parkstrasse; Brandenburger Thor, Karlsstrasse; Goldenes Kreuz, Hôtel Holzer, Stadt Leipzig, Kulmerstrasse; Müllers Hôtel, Salzquellstrasse; Gisela, Bahnhofstrasse. Preise: 1 fl. – 1 fl. 50 kr.; Licht und Service 40 kr.; Suppe 12 kr., Braten 40 bis 80 kr., Kaffee im Geschirr 24 kr., – gutes Bier und vortreffliche Weine zu mässigen Preisen.

Privatlogis sind in etwa 150 meist neu und elegant eingerichteten Wohnhäusern jederzeit zu bekommen; nur zur Hochsaison d. i. vom 20. Juni bis Ende Juli tritt wegen grossen Andranges Wohnungsmangel ein und empfiehlt es sich, sich die Wohnung im voraus zu bestellen. Für Salons zahlt man wöchentlich in der Hochsaison 20 bis 40 fl., doch kann man auch gut eingerichtete Zimmer mit prächtigen Betten um 5 bis 8 fl. bekommen. Das Bürgermeisteramt und die Brunnenärzte sind jederzeit zu Auskünften bereit. Die an den Häusern angebrachten Tafeln mit dem Worte »Logis« zeigen jedermann an, wo Wohnungen zu vermiethen sind; man kann daher zudringliche Wohnungsanbieter jederzeit zurückweisen.

Im Cursaal, nächst der Franzensquelle, sowie in den obgenannten Hôtels speist man vortrefflich entweder à la carte oder Table d'hôte – das Couvert 1 fl. 30 kr. Curgästen werden auch Speisen in die Wohnhäuser verabreicht.

Kaffee: Im Curpark (20 kr. ohne Gebäck), in allen Hôtels und Privathäusern.

Mehrere ausgezeichnete Conditoreien in der Kaiserstrasse. –

Kaffee in der nächsten Umgebung: Ludwigshöhe, Antonienhöhe, Miramonte, Stöckermühle, Schlada, Bahnhofrestauration u. s. w.