»So heißt mer bei mir dahoam die Dorothee, den Matthias, den Philipp und die Agnes,« erklärte sie.
»Ja, warum haben Sie denn dann die Namen nicht an die richtige Stelle gesetzt?« lächelte die Lehrerin. »Und ein paar Buchstaben haben Sie ganz ausgelassen, das G zum Beispiel.«
»Auf G hab' i koa einzig's Wörtl finden kunnt.«
»Aber Vefi! Ihr eigener Name – Genoveva!«
Vefi schlug sich vor die Stirn.
»I Dalk, i Tepp, daß i dadrauf net denkt hab'.«
Sie griff nach den Blättern, riß die beschriebene Seite aus und zerfetzte sie in viele Stücke.
»Lassen S' mi aus, Freilen,« rief sie, »i sag's Enk alm; von Hundsschweifeln g'winnts koa Unschlitt. I bring' dös Zeig nimmer in mei' dalketen Schädel eini.«
Das Fräulein suchte sie zu besänftigen.
»Wie können Sie so sprechen? Sie wollen nur nicht.«