„Und ich sage euch ganz bestimmt,“ so begann sofort wieder der Streit, „es war nicht die Patrone, die meine Hand abgerissen hat. Die Patronen sind ganz und gar harmlos. Es war das Hütchen, denn was da die nichtswürdigen Fabrikanten hineinstecken, das weiß man nie. Das sind alles Schwindler und Betrüger.“
Der Indianer bedauerte später nie, daß er seine Hand hergegeben hatte. An Stelle der Hand bekam er einen eisernen Haken, einen Arbeitshaken. Er arbeitete aber nie damit, sondern wurde mit diesem Haken einer der gefürchtetsten Raufbolde unter der Arbeiterschaft, die ihm mit an Ehrfurcht grenzender Scheu begegnete und sich geschmeichelt fühlte seine Wünsche erfüllen zu dürfen.
Anmerkungen zur Transkription
Quelle: Jugend. Münchner illustr. Wochenschrift für Kunst und Leben. München 1925, H. 48, S. 1157. Dies ist die Erstveröffentlichung dieser Erzählung. Sie wurde später in den Erzählungsband Im Busch aufgenommen.
Die ursprüngliche Rechtschreibung und Zeichensetzung wurden beibehalten.