(Burgess neugierig:) Prossis Leiden? Was reden Sie da, Jakob?
(Morell beachtet ihn nicht, erhebt sich, geht nach der Tür, öffnet und ruft in befehlendem Ton hinaus:) Fräulein Garnett!
(Proserpina aus der Entfernung:) Ja, Herr Pastor, ich komme schon. (Sie warten alle mit Ausnahme von Burgess, der verstohlen zu Mill geht und ihn beiseite zieht.)
(Burgess.) Hören Sie, Herr Mill: worin besteht Prossis Leiden? Was fehlt ihr?
(Mill vertraulich:) Ja, ich weiß es nicht genau; aber sie sprach recht seltsame Dinge heute früh;—ich fürchte, es ist manchmal nicht ganz richtig mit ihr.
(Burgess überwältigt:) Nein,—vier in demselben Haus! Es muß ansteckend sein. (Er geht zurück an den Kamin, ganz in Gedanken versunken über die Veränderlichkeit des menschlichen Verstandes in der Umgebung eines Geistlichen.)
(Proserpina erscheint auf der Schwelle:) Was wünschen Sie, Herr Pastor?
(Morell.) Telegraphieren Sie nach der Gilde von Sankt Matthäus, daß ich kommen werde.
(Proserpina überrascht:) Werden Sie denn nicht erwartet?
(Morell gebieterisch:) Tun Sie, wie ich Ihnen gesagt habe.
(Proserpina setzt sich erschrocken an die Schreibmaschine und gehorcht.)