(Der Kellner.) Gern. Womit kann ich dienen? (Er stellt sich hinter
Bohuns Stuhl.)

(Frau Clandon zum Kellner:) Entschuldigen Sie, daß wir Sie aufhalten.
Der Herr Justizrat wünscht es.

(Der Kellner, der sich jetzt ganz wohl fühlt:) Aber, gnädige Frau—durchaus nicht, es ist mir ein Vergnügen, der Gedankenarbeit seines geübten und mächtigen Geistes folgen zu dürfen—das ist sehr anregend, sehr unterhaltend und lehrreich—wahrhaftig, gnädige Frau!

(Bohun nimmt den Gang der Ferhandlung wieder auf:) Nun, Herr
McNaughtan, wir warten auf Sie! Ziehen Sie Ihren Einwand gegen die
Kleidung Ihrer Kinder zurück oder beharren Sie dabei?

(McNaughtan erörternd:) Herr Justizrat, versetzen Sie sich einen Augenblick in meine Lage: ich habe nicht nur an mich allein zu denken—da ist meine Schwester Sophronia und mein Schwager—und ihr ganzer Kreis. Sie haben einen großen Abscheu vor allem, was nur irgendwie—nur irgendwie—nun…

(Bohun.) Na, heraus damit!… Ausgelassen?—laut? bunt?

(McNaughtan.) Ja. Ich meine das natürlich in keinem ruchlosen Sinne—aber—aber (verzweifelt damit herausplatzend:) die beiden Kinder würden meine Leute durch ihr Auftreten abstoßen! Sie passen nicht zu ihren eigenen Verwandten. Das ist es, worüber ich mich beklage!

(Frau Clandon mit unterdrücktem Zorn:) Herr Dr. Valentine, haben Sie irgend etwas Ausgelassenes oder Vorlautes an Phil und Dolly bemerkt?

(Dr. Valentine.) Ganz gewiß nicht! Das ist der reinste Unsinn.
Nichts kann geschmackvoller sein.

(McNaughtan.) Ja, Sie finden das natürlich geschmackvoll!