(Gloria entschlossen:) Ja.—Haben Sie die Absicht, unser Freund zu sein, oder—
(Dolly unterbrechend:)—oder unser Vater?
(McNaughtan.) Ich würde gern beides sein, mein Kind, aber—!… Herr
Doktor Valentine, ich wende mich an Ihr Ehrgefühl—
(Dr. Valentine.) Sie haben ganz recht. Es ist einfach Wahnsinn. Wenn wir zusammen auf einen Ball gehen wollen, werde ich Sie um fünf Schillinge anpumpen müssen, um mir die Eintrittskarte zu lösen. —Gloria, übereilen Sie nichts—Sie werfen sich fort! Es ist das beste, wenn ich alledem ein Ende mache und niemals irgendeinem aus Ihrer Familie wieder begegne. Ich werde keinen Selbstmord begehen, ich werde nicht einmal unglücklich sein: es wird eine Befreiung für mich sein—ich—ich fürchte mich—ich fürchte mich wahrhaftig—es ist die reine Wahrheit.
(Gloria entschlossen:) Ich verbiete Ihnen zu gehen!
(Dr. Valentine verzagt:) Nein, Liebste, selbstverständlich nicht, aber
… Oh, wenn doch nur jemand einen Augenblick vernünftig sprechen und
uns alle zur Vernunft bringen wollte! Ich kann's nicht… Wo ist
Bohun?… Bohun ist der Mann! Phil, gehen Sie und beschwören Sie
Bohun.
(Philip.) Aus der ungeheuren Tiefe. Ich gehe. (Er läßt seine
Pritsche durch die Luft sausen und schießt durch die Fenstertür fort.)
(Der Kellner harmonisch zu Dr. Valentine:) Wenn Sie gestatten, daß ich mir ein Wort zu sagen erlaube, Herr Doktor: Opfern Sie wegen fünf Schillinge nicht Ihr Lebensglück. Wir werden uns nur zu sehr freuen, Ihnen das Billett auf Kredit zu besorgen, und Sie können die Sache ordnen, wann es Ihnen beliebt,—wann immer es Ihnen passen wird. Es wird mich nur sehr freuen, es wird mir ein Vergnügen und eine Ehre sein, Herr Doktor.
(Philip erscheint wieder:) Er kommt! (Er schwingt seine Pritsche vor dem Fenster. Bohun tritt ein, nimmt seine falsche Nase ab und wirft sie auf den Tisch, während er an Philip vorübergeht und zwischen Gloria und Dr. Valentine tritt.)
(Dr. Valentine.) Es handelt sich darum, Herr Justizrat—